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Alice Springs und das Outback

  • 19. Jan. 2020
  • 2 Min. Lesezeit

Alice Springs ist eine Stadt mitten in der Wüste. Sie ist im Zuge des Baues einer Telegrafenstation entstanden. Ich muss ehrlich sagen diese Stadt hat in mir so unterschiedliche Emotionen ausgelöst aber alles der Reihe nach. Wenn man hier ankommt wird man zuerst mit der Hitze konfrontiert. 40 Grad und alles trocken. Nachdem wir in unserem Hotel waren, wollten wir uns diesen Ort einmal näher anschauen. Vorher aber der Hinweis des Herrn an der Rezeption beim Parken die wertvollen Sachen nicht offen im Auto liegen zu lassen. Wir mussten dann in den Supermarkt im Ortszentrum und da wurde uns die ganze Problematik klar. Es leben hier sehr viele Aborigines und wahrscheinlich zum Großteil ohne Arbeit und Perspektiven. Ich habe noch nie so viele Männer an einem Wochentag Vormittags in einem Einkaufszentrum gesehen. Es war wirklich etwas deprimierend. Aber unser nächster Punkt war Wäsche waschen. Das haben wir hier gemacht und es war lustig.

Wir haben dort einen älteren Mann getroffen und uns etwas unterhalten. Spitzentemperatur vor ein paar Jahren 66 Grad. Nachdem ich erzählt hatte, dass in Death Valley 45 Grad waren. Auf meine Frage wann es hier regnet kam ein Lachen und O-Ton „My Darling we had no rain since 5 years“. Ja was will man da noch sagen. Das war eine richtig nette Begegnung und hat uns die Zeit im Waschsalon verkürzt.


Alice Springs hat aber auch wunderschöne Seiten, wie z.B. diese...


Wie erreicht man dass die Kinder im Outback die bis zu 1000 km weit verbreitet leben den gleichen Zugang zu Bildung haben? Über eine Lehrerin die in Alice Springs sitzt und die Kinder per Internet in Echtzeit unterrichtet.



wen es interessiert www.assoa.nt.edu.au oder einfach school of the air eingeben. Ist total interessant.

Das „Klassenzimmer“ erstreckt sich über 521.000 Quadratkilometer schaut euch mal den „Sitzplan“ an.



Am weitesten entfernt waren 2 Schüler aus Papua-Neuguinea deren Eltern dort zeitweise leben.



Nun noch eine Erfahrung aus Alice Springs. Etwas ganz Einfaches wie eine Flasche Wein kaufen wurde für uns zu einer ganz neuen Erfahrung. Die „Bottle Shops“ öffnen hier erst um 14 Uhr. Im Shop steht ein schwer bewaffneter Polizist und ein Security Mann. Wenn man hinein will muss man sich ausweisen und sagen in welchem Hotel man ist. Beim Zahlen nochmal das Gleiche. Grund ist sicher das Alkoholproblem und die Kriminalität.

 
 
 

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