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...und nun raus aufs Land mit dem Camper.

Aktualisiert: 9. Jan. 2020

Nun geht es weiter mit dem Camper. Wir verlassen Sydney in Richtung Blue Mountains Nationalpark. Warum sind das blue Mountains? Es gibt hier sehr viele Eukalyptusbäume. Die Blätter verdunsten das Öl was dann als Nebel über den Bergen liegt, daher der Name. Noch beeindruckender als die Farbe ist aber der Geruch. In der ganzen Region richt es nach Gewürzen ähnlich wie Kampfer. Das kommt von den Eukalyptusbäumen, richt aber nicht so, wie wir Eukalyptus kennen.


Es gibt hier Regenwälder aber auch regelmäßig Buschbrände.




Nun geht es weiter in das Weinbaugebiet Hunter Valley. Auf dem Weg dorthin wurden wir erstmals mit dem Smog konfrontiert der durch die Brände über das Land zieht. Wir mussten dann vom Highway abfahren und damit war auch der Qualm weg. Kleinere Brände gibt es auch ca 20-30 km entfernt. Bis jetzt haben wir aber wenig davon mitbekommen.



Es gibt auch eine Hop on Hop off Tour durch die Weingüter. Wir wissen nicht genau wieviel Weingüter angefahren werden und wieviel Sorten jeweils verkostet werden.




Ich kann mir aber gut vorstellen, dass bei den Temperaturen das „Hop on Hop off“ richtig schwierig werden kann ;-)


An Tag 2 ging es nun weiter Richtung Meer. Das geht nur über den Highway und da gibt es einiges zu sehen z.B. neben der Spur für Autos gibt extra einen Radweg... also 40 t und Radfahrer „Rad an Rad“. Hört man bei uns auch gelegentlich aber dann im Verkehrsfunk als Gefahrenmeldung.


Was richtig anstrengend war sind zum einen die Temperaturen mit Spitze 44 °C und ein unheimlich starker Wind der das Auto richtig hin und her wirbelt. Aber wir wurden belohnt... Haven Beach einfach ein Traum.





Dann weiter nach Bayron Bay. Hippie Hochburg und Surfer Paradies. Es gibt hier gefühlt weder Stress noch schlechte Laune. Wenn man in ein Geschäft kommt fragt die Verkäufer- /in erst mal wie es einem geht und wie der Tag war. Dann erzählt man kurz was bisher so los war und das wird generell mit „großartig“ bewertet. Klar kann man sagen das liegt am Wetter, bei Sonne ist der Mensch einfach besser drauf. Das stimmt vielleicht bedingt. Ich glaube aber, das die Leute hier das auch in den Genen haben.




Irgendwie hat man das Gefühl, Jeder kann hier mehr oder weniger gut singen. Vor allem aber tut es an jeder Ecke jemand.


Nun waren wir ja wie schon erwähnt mit einem Camper da. Um wirklich in dieses Lebensgefühl einzutauchen muss man mal am Strand gecampt haben. Neben uns richtige Aussteiger, wenn man vernachlässigt dass sie auch mit IPhone und IPad unterwegs sind. Links neben uns wurde ein Joint gedreht und beim Blick in die Busse ging einem das Herz auf. So liebevoll eingerichtete Camper, so viel Spirit auf so wenig Platz man hat gedacht die Zeit ist stehengeblieben. Und da war noch der Hund von unserer „Nachbarin“ ein so liebevoller, toller Hund. Das war alles wunderschön.












1 Kommentar


Sarah
Sarah
03. Jan. 2020

Viel Spaß! 😍

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